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Unternehmensfinanzierung in der Schweiz stabil

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Unternehmensfinanzierung in der Schweiz kaum beeinträchtigt. Dies gab das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO bekannt, in dessen Auftrag seit 2009 jährlich eine Studie zur Finanzierungssituation der Schweizer KMU durchgeführt wird. Die Ergebnissen weisen darauf hin, dass der Kreditmarkt für kleinere und mittlere Unternehmen in der Schweiz weiterhin gut funktioniert. Die Studie zeige auch, dass KMU mit einem Bankkredit heute optimistischer in die Zukunft blicken als noch vor zwei Jahren – die Mehrheit rechne für die nächsten Jahre mit steigenden Umsätzen.

Rund 1000 Schweizer Unternehmen, die bereits in den Vorjahren an der Studie teilgenommen hatten, wurden Ende 2012 erneut zu ihrer Situation befragt. Ziel der Studie ist es, einen Überblick über die Finanzierungsstruktur der Unternehmen zu erhalten und allfällige Schwierigkeiten der KMU beim Zugang zu Bankkrediten aufzuzeigen. 2012 lag der Fokus der Studie auf den Auswirkungen der Schuldenkrise sowie des starken Frankens auf die Schweizer KMU. Das SECO fasst die Ergebnisse für das Jahr 2012 wie folgt zusammen:

  • „65 % der KMU verfügen über keinen Bankkredit und arbeiten ausschliesslich mit Eigenmitteln oder greifen auf eine andere externe Finanzierung wie zum Beispiel Darlehen von Dritten zurück. Dies entspricht dem Wert vor zwei Jahren (68 %). Trotzdem hat es gewisse Verschiebungen gegeben. So erklärten 7 % der Unternehmen mit Bankkredit im 2010, dass sie 2012 über keinen mehr verfügen. Im Gegensatz dazu haben 6 % 2012 einen Bankkredit aufgenommen, die vor zwei Jahren noch keine solchen benötigt hatten. Von den Unternehmen, die kürzlich auf einen Bankkredit angewiesen waren, sind nur 5 % auf Ablehnung gestossen, gegenüber 7 % im 2010 und 9 % im Herbst 2009.“
  • „Trotzdem finden 50 % (2010: 35 %) der Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten Finanzierungsbedarf hatten, dass sich die Finanzierungsbedingungen im letzten Jahr generell verschlechtert haben. Die Verschlechterung zeigt sich dabei insbesondere beim Umfang der Darlehen und Kreditrahmen, den geforderten Garantien sowie den weiteren Finanzierungskosten. Von 16 % werden auch die Zinssätze als schlechter beurteilt, gegenüber 9 % im 2010. Gleichzeitig geben 19 % an, dass sich ihr Bankrating verbessert hat, während nur 11 % eine Verschlechterung der Einstufung durch die Bank verzeichnen.“
  • „14 % der befragten KMU geben einen Beschäftigungsrückgang und 32 % einen Umsatzrückgang in den letzten 12 Monaten an. Gleichzeitig verzeichnen 19 % ein Beschäftigungswachstum und 30 % ein Umsatzwachstum. Die Unternehmen, die über einen Bankkredit verfügen, blicken dabei optimistischer in die Zukunft als noch vor zwei Jahren: 85 % erwarten ein Umsatzwachstum für die nächsten zwei bis drei Jahre. Vor zwei Jahren betrug dieser Anteil noch 49 %.“
  • „Grundsätzlich waren die letzten zwölf Monate für exportierende Unternehmen etwas schwieriger als für die nur im Inlandmarkt tätigen KMU. Der Anteil mit rückläufigen Umsätzen war bei den exportierenden Unternehmen mit 37 % leicht höher. Zudem sind die Gewinne bei 39 % der exportierenden Unternehmen im letzten Jahr zurück gegangen, während 30 % der nicht exportierenden KMU einen Gewinnrückgang verzeichnen musste. Allerdings blicken exportierende Unternehmen optimistischer in die Zukunft als die restlichen KMU. Ihre Umsatzprognosen für die nächsten zwei bis drei Jahre liegen höher als bei den im Inlandmarkt tätigen Unternehmen.“