Bei der Standortwahl gilt es unterschiedliche Faktoren zu beachten, wie z.B. Steuern und kantonale Förderpolitik: Verschiedene Organisationen aus dem Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sind Ihnen bei der Standortevaluation behilflich.

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Grösste Vielfalt auf kleinem Raum und im Herzen Europas gelegen - ein perfekter Standort für Unternehmen. Politische Stabilität, ein liberales Wirtschaftssystem, tiefe Steuerbelastung und ein hoher Bildungsstandard sind nur einige Merkmale der Schweiz.

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Unternehmensansiedlung in der Schweiz: Produktion, Arbeitsrecht, Unternehmenssteuern, Rechtsformen - Informationen zu den zentralen Themen der Unternehmensgründung und Unternehmensführung in der Schweiz.

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Leben und Arbeiten in der Schweiz: Die Schweiz bietet höchste Lebensqualität und Sicherheit. Einreise, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Sozialversicherungen, Schulen etc. - alle wichtigen Informationen für Privatpersonen.

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Innovationsranking der EU: Schweiz Nr. 1

Wie bereits in den Jahren davor führt die Schweiz weiterhin das Ranking des „Innovation Union Scoreboard“ in Europa an. Der aktuelle Bericht der EU-Kommission zur Innovationsleistung in Europa erschien Ende März 2013. Zur Bildung des Summary-Innovations-Index SII werden 24 verschiedene Indikatoren erhoben; so beispielsweise die Anzahl internationaler Patentanträge oder die Ausgaben für Forschung und Entwicklung jeweils im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt.

„Switzerland’s strong performance is linked to being among the top-3 performers for 15 indicators, in particular in open, excellent and attractive research systems where it has best performance in all three indicators, Firm investments, Intellectual assets, Innovators and Economic effects. Switzerland’s relative weakness is in having below average shares of SMEs innovating in-house, SMEs collaborating with others and Knowledge-intensive services exports.“

Die Schweiz führt die aktuelle Rangliste mit 0,835 Punkten deutlich an, vor Schweden mit 0,747 Punkten, Deutschland (0,720), Dänemark (0,718) und Finnland (0,681). Der Durchschnittswert für die gesamte EU27 liegt bei 0,544 Punkten. Schlusslichter des Rankings 2013 sind Polen (0,270), Mazedonien (0,238), Lettland (0,225), Rumänien (0,221), Türkei (0,214) und Bulgarien (0.188 Punkte).

Der Index zeigt auch die Wachstumsrate der Innovationsleistung an. Diese stieg in den EU-Mitgliedstaaten von 2008 bis 2012 durchschnittlich um 1,6% an. Die Innovationsleistung der Schweiz stagniert auf hohem Niveau; die Wachstumsrate beträgt daher nur 0,5% und liegt damit klar unter dem EU-Durschnitt. Am stärksten zugelegt haben in den vergangenen Jahren Staaten mit mittlerer bis geringer Innovationsleistung: Estland (um 7,1% auf aktuell 0,500 Punkte), Serbien (um 6,8% auf aktuell 0,365 Punkte), Litauen (um 5% auf aktuell 0,280 Punkte), Lettland (um 4,4%), Slovenien (um 4,1% auf 0,508 Punkte) und die Türkei (3,6%). Auffallend dabei ist, dass alle drei baltischen Staaten beim Wachstum der Innovationsleistung zur Spitzengruppe gehören.

In zwei europäischen Staaten war die Innovationlseistung seit 2008 dagegen rückläufig; Griechenland (-1,7%) und Zypern (-0,7%). Auch zeigt der aktuelle Bericht, dass der Konvergenzprozess innerhalb der EU nicht weiter voranschreitet: Die weniger innovativen Mitgliedstaaten konnten gegenüber den Spitzenreitern nicht weiter aufholen.