Basel-Land: Arealentwicklung für Firmenansiedlung

Basel-Landschaft startete im vergangenen Jahr eine Wirtschafts-Offensive, um mehr Unternehmen im Kanton anzusiedeln. Dazu wird verstärkt in Infrastruktur und Raum für Unternehmen investiert, wie die BaselArea schreibt:

„Die Region Basel investiert in die Infrastruktur und schafft damit Raum für die zukünftige Entwicklung. Der derzeitige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur umfasst die Erweiterung der Frachtkapazitäten des Flughafens Basel-Mulhouse, die Modernisierung des Rheinhafens, die Erweiterung der Messeinfrastruktur, den Ausbau des Autobahnnetzes und den Ausbau des Netzes für europäische Hochgeschwindigkeitszüge. Überall in der Region entstehen neue Büro-, Labor- und Industriebauten. Neben erfolgreichen Weltkonzernen wie Novartis und Roche, die massiv in den Ausbau ihrer Hauptsitze in Basel investieren, schaffen zahlreiche Grossprojekte Raum für Unternehmen jeder Art.“

Im Zuge dieser  Offensive wurde auch eine zentrale Datenbank für zentrumsnahe Gewerbeflächen und Areale geschaffen. Interessenten sollen sich schnell und einfach über mögliche Standorte und Immobilien im Kanton informieren können. Auch für den Kanton wird es mit der zentralen Datenbank einfacher, nach geeigneten Standorten für interessierte Unternehmen zu suchen.

Wie die TagesWoche am 3. Mai berichtete, sollen nun vier Gebiete gezielt weiterentwickelt werden, die rund zwei Drittel der insgesamt 37 geeigneten Gewerbeflächen im Kanton umfassen: Das ABB-Areal in Münchenstein und Arlesheim, das Dreispitz-Areal auf Münchensteiner Gebiet, „Salina Raurica“ in Pratteln und Augst sowie die „Ergolz-Achse“, die mehrere Areale zwischen Muttenz und Sissach umfasst. In diesen Gebieten sollen bevorzugt neue Unternehmen angesiedelt werden. Dazu möchte die Regierung auch aktiv Promotion betreiben.

Die ausgewählten Standorte würden sich besonders gut eignen, um schnell Ergebnisse zu erzielen, da sie zentrumsnah gelegen sind, Infrastruktur bereits vorhanden ist und gute Verkehrsanbindungen bestehen. Als nächstes wird abgeklärt, für welche Branchen und Cluster sich die prioritär behandelten Areale besonders eignen. Dabei geht es auch darum, die neuen Nutzer der Areale möglichst gut aufeinander abzustimmen. Diese Abklärungen, das so geannnte „Areal-Matching“, soll bis Ende Juni 2013 abgeschlossen sein. 

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