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Forschungsstandort Schweiz / Innovationsstandort Schweiz – ETH: Forscher entwickeln neuartiges Blutentnahmegerät nach dem Vorbild von Blutegeln

ETH-Forschende sollen ein sicheres und günstiges Gerät für zuverlässige Blutmessungen entwickelt haben.

Das Blutentnahmegerät funktioniert

  • mit einem Saugnapf
  • nutzt zur Blutentnahme Mikronadeln und einen Saugnapf statt einer grossen Nadel

Mit diesem Gerät

  • lässt sich mehr Blut gewinnen als mit dem klassischen Fingerstich;
  • sind diagnostische Messungen daher zuverlässiger.

Das Gerät kann kostengünstig hergestellt werden; es eignet sich daher auch für Entwicklungsländer.

Quelle: ETH-News vom 02.05.2024

Vorteile

  • Geringe Verletzungsgefahr
  • Einfache Handhabung (Einsatz durch nicht medizinisches Personal)
  • Günstige Kosten
  • Eignung für Blutentnahmeangst-Patienten (zB Kinder oder Menschen mit einer sog. «Nadelphobie»)
  • Einsatzmöglichkeit für die Diagnose der Tropenkrankheit Malaria

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Laut Nicole Zoratto ist das neue Gerät in der Herstellung sehr kostengünstig. Nicole Zoratto ist Postdoc in der Gruppe von Jean-​Christophe Leroux, Professor für Galenik an der ETH Zürich, die diese Entwicklung geleitet hat und Erstautorin einer Studie ist, welche in der Fachzeitschrift externe SeiteAdvanced Sciencecall_made veröffentlicht wurde.

Solche Studien sind aufwändig und teuer. Die Forschungsgruppe sucht noch einen Partner für die weitere Finanzierung, zum Beispiel eine gemeinnützige Stiftung.

Mehr:

Diagnostik nach dem Vorbild von Blutegeln | ETH Zürich

Weiterführende Informationen

Quelle

LawMedia Redaktionsteam