Bei der Standortwahl gilt es unterschiedliche Faktoren zu beachten, wie z.B. Steuern und kantonale Förderpolitik: Verschiedene Organisationen aus dem Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sind Ihnen bei der Standortevaluation behilflich.

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Grösste Vielfalt auf kleinem Raum und im Herzen Europas gelegen - ein perfekter Standort für Unternehmen. Politische Stabilität, ein liberales Wirtschaftssystem, tiefe Steuerbelastung und ein hoher Bildungsstandard sind nur einige Merkmale der Schweiz.

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Unternehmensansiedlung in der Schweiz: Produktion, Arbeitsrecht, Unternehmenssteuern, Rechtsformen - Informationen zu den zentralen Themen der Unternehmensgründung und Unternehmensführung in der Schweiz.

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Leben und Arbeiten in der Schweiz: Die Schweiz bietet höchste Lebensqualität und Sicherheit. Einreise, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Sozialversicherungen, Schulen etc. - alle wichtigen Informationen für Privatpersonen.

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Arbeitsbewilligung

Die Erwerbstätigkeit ausländischer Arbeitnehmer in der Schweiz wird durch eine Vielzahl von Rechtsvorschriften geregelt. Massgebend für eine Zuordnung ist zunächst die Staatsangehörigkeit des Erwerbstätigen. Hierbei werden die Weichen gestellt für die Fragen nach einer Bewilligung und deren Voraussetzungen, insbesondere ob ein Anspruch auf die Bewilligungserteilung, oder aber eine Ermessensentscheidung der Behörde besteht.

In der Schweiz ist es für Ausländer verboten, ohne Bewilligung zu arbeiten. Ohne Bewilligung erhalten die Arbeitnehmer auch keine Sozialleistungen.

Bei der Zulassung von ausländischen Arbeitnehmern befolgt die Schweiz das gleiche duale System wie bei der Aufenthaltsbewilligung. Für Angehörige von EU/ EFTA-Staaten gelten einfachere Bestimmungen als für Bürger aus Drittländern.

EU 15/ EFTA plus Zypern und Malta

  • Staatsangehörige profitieren von der vollen Personenfreizügigkeit
  • Wirkung: Aufenthalt in der Schweiz ohne Bewilligung und ohne Erwerbstätigkeit bis zu drei Monaten. Nur Anmeldung wird verlangt.
  • Aufnahme einer Erwerbstätigkeit: Bei einer Dauer von mehr als drei Monaten, wird eine Anmeldung bei der Wohngemeinde verlangt und der Arbeitnehmer muss eine Aufenthaltsbewilligung beantragen.

EU 8 (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn) sowie Bulgarien und Rumänien

  • Übergangsbestimmungen für unselbständige Erwerbstätigkeit bis 30.04.2011:
    • Vorrang einheimischer Arbeitskräfte
    • Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen
    • Kontingente für Daueraufenthalts- und Kurzaufenthaltsbewilligungen
  • Nach dem 30.04.2011: Mit dem vorhandenem Arbeitsverhältnis, welches zur Aufenthaltsbewilligung berechtigt, können Angehörige dieser Staaten frei in der Schweiz wohnen und arbeiten
  • Für Staatsangehörige aus Bulgarien und Rumänien: Übergangsbestimmungen können bis ins Jahr 2016 bestehen bleiben.

Übrige Staaten

  • Zulassung: nur gut qualifizierte und von der Schweizer Wirtschaft benötigte Arbeitskräfte.
  • Nachweis des Arbeitgebers: Er muss nachweisen, dass er keinen einheimischen oder aus dem EU/EFTA-Raum stammenden Arbeitnehmer für die freie Stelle gefunden hat, dass die Qualifikationen ausreichen und dass die Lohn- und Arbeitsbedingungen erfüllt sind.
  • Einschränkung: Die Zahl der Arbeitsbewilligungen für Drittstaatangehörige ist beschränkt.

Aufenthaltsbewilligung / Niederlassungsbewilligung

Will jemand in der Schweiz arbeiten oder sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhalten, braucht er/sie eine Bewilligung, welche von den kantonalen Migrationsämtern erteilt wird.

Informationen zu Aufenthaltsbewilligung und Niederlassungsbewilligung finden Sie unter Einreise und Aufenthalt.