Bei der Standortwahl gilt es unterschiedliche Faktoren zu beachten, wie z.B. Steuern und kantonale Förderpolitik: Verschiedene Organisationen aus dem Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sind Ihnen bei der Standortevaluation behilflich.

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Grösste Vielfalt auf kleinem Raum und im Herzen Europas gelegen - ein perfekter Standort für Unternehmen. Politische Stabilität, ein liberales Wirtschaftssystem, tiefe Steuerbelastung und ein hoher Bildungsstandard sind nur einige Merkmale der Schweiz.

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Unternehmensansiedlung in der Schweiz: Produktion, Arbeitsrecht, Unternehmenssteuern, Rechtsformen - Informationen zu den zentralen Themen der Unternehmensgründung und Unternehmensführung in der Schweiz.

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Leben und Arbeiten in der Schweiz: Die Schweiz bietet höchste Lebensqualität und Sicherheit. Einreise, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Sozialversicherungen, Schulen etc. - alle wichtigen Informationen für Privatpersonen.

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Innovationsstandort

Die Schweiz als Forschungsstandort

Die Schweiz nimmt als Forschungsstandort im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Fast 3% des BIP wird in der Schweiz für Forschung und Entwicklung eingesetzt – damit zählt die Schweiz zu den forschungsaktivsten Staaten. Ca. 70% dieser Ausgaben stammt aus der Privatwirtschaft, v.a. aus der Pharmabranche. Der Staat engagiert sich in erster Linie für die Grundlagenforschung. Zwischen Wirtschaft und Wissenschaft besteht eine enge Zusammenarbeit: Alle Hochschulen und Universitäten verfügen über Koordinationsstellen für den Austausch mit der Privatwirtschaft. Die Förderagentur für Innovation (KTI) kann sich finanziell an gemeinsamen Forschungsprojekten von Wissenschaft und Privatwirtschaft beteiligen.

Der Forschungsstandort Schweiz…

  • ist stärker auf kleine als auf grosse Unternehmen fokussiert.
  • erhält traditionell F&E-Beiträge aus dem Unternehmenssektor.
  • wird verhältnismässig schwach vom Staat finanziert.
  • subventioniert vor allem KMU (Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten).
  • baut relativ stark auf die Grundlagenforschung.
  • weist einen hohen Anteil von Forschern im Verhältnis zu den erwerbstätigen Personen auf.
  • verzeichnet einen sehr hohen Publikations-Output und „Impact“-Faktor.
  • nimmt bei der Patentaktivität eine absolute Spitzenposition ein (berechnet nach EPO und Triade).
  • kann eine beachtliche Innovationsleistung ausweisen.

Innovationsstandort Schweiz

Die Schweiz gilt als Hotspot in Sachen Innovation. 2011 war die Schweiz erneut „Europameisterin der Innovation“: Mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der Innovationsleistung von über 4% belegt sie auch unter den Innovationsnationen Europas den Spitzenplatz. 2011 und 2012 belegte die Schweiz den 1. Platz im weltweiten Innovationsranking von INSEAD und WIPO, das die Innovationsfähigkeit von 141 Volkswirtschaften bewertet.

Grundlagen für die Topplatzierung der Schweiz in Sachen Innovation bilden:

  • Hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Leistungsfähiges Bildungssystem
  • Ideales Wissenschaftssystem in Zusammenarbeit mit forschenden und entwickelnden Unternehmen.

Innovation als Unternehmensfundament

  • Innovation für Unternehmer
    • Verknüpfen, hinterfragen, beobachten, experimentieren und vernetzen.
  • Innovationskraft macht Unternehmen erfolgreicher
    • Innovationsmanagement
      • Innovationsverständnis
      • Innovationsstrategie
      • Innovationsenabler
      • Innovationskultur
      • Innovationsumsetzung (Wichtigste Pos. im Innovationsprozess)
      • Innovationserfolg
    • Unternehmensgrösse
    • Unternehmensbranche
  • Innovation als Konkurrenzvorteil
    • Innovationen in Produkte und Prozesse sind im Konkurrenzkampf unabdingbar.
    • Innovations-Tools helfen Neues besser zu beschreiben und Umsetzbarkeit zu prüfen.
  • Innovation als USP
    • Jedes Unternehmen sollte eine Unique Selling Position (USP) anstreben.
  • Innovation und Spezialisierung
    • Core business ist in der Regel das Beste und erträglichste Business.
  • Innovation und Auslagerung
    • Open Innovation ermöglicht die Auslagerung von Projekten, die nicht zum Unternehmenskern zählen und dadurch gestoppt würden (Nutzung im Unternehmen nicht vorhandener Expertise bei gleichzeitiger Auslagerung von Kosten und Risiken).
  • Innovation und Zukunft
    • Erfindungen sollen zu frei handelbarer Ware mit globalen Einheitspreisen werden und wer daraus schnell marktfähige Produkte entwickeln kann, hat Wettbewerbsvorteile.

F&E-Branchenstruktur

Die Branchenstruktur hat sich in den letzten Jahren stark verändert:

Die bilateralen Abkommen der Schweiz mit der EU haben die Voraussetzungen für die internationale Forschungszusammenarbeit nochmals verbessert, indem sie eine vollständige Beteiligung an Forschungsprogrammen der EU ermöglichen. Dies hat zu einer weiteren Internationalisierung von F&E geführt.

Bei den Branchen verzeichnet die Pharmaindustrie den höchsten Anteil an Ausgaben für Forschung und Entwicklung, wobei dieser in den letzten Jahren stetig angestiegen ist. Die F&E-Aufwendungen der Schweizer Maschinenindustrie dagegen sind eher abnehmend. Insgesamt ist ein Trend zum personal-intensiveren Forschen festzustellen.

Innovationsförderung in der Schweiz

Staatliche Förderagentur KTI/CTI

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), welches dem Volkswirtschaftsdepartement der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterstellt ist, hat die Förderagentur KTI/CTI ins Leben gerufen. Die Förderagentur vernetzt Hochschulen und Unternehmen für den Wissens- und Technologietransfer, und unterstützt damit die anwendungsorientiert Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von Jungunternehmen. Thematische und regionale Netzwerke und Plattformen sollen den Wissens- und Technologietransfer optimierten.

Private Förderinitiativen

CTI Invest vermittelt den Zugang zu Investoren und führt verschiedene Networking-Events und Workshops durch.