Rückkehr der klassischen Tätigkeitsvorgaben
Summary
In den Wochen seit den Herbstferien 2025 war in den Schweizer Unternehmen der Einzug einer neuen «Leistungskultur» festzustellen:
- Rückkehr der klassischen Arbeitsvorstellungen;
- Büropräsenz statt Work-Life-Balance;
- Einzelbeurteilungen statt Gruppenbewertungen;
- Teilzeit-Arbeit als Ausnahme;
- etc.
Anders ausgedrückt:
- Nur derjenige, der liefert, wird belohnt.
Grossunternehmen waren für die Trendwende ausschlaggebend.
Return to Performance
Vor allem Konzerne und grosse Unternehmen haben sich auf die alten bzw. klassischen Prinzipien zurückbesonnen. In Englisch:
- High Performance Culture.
Höhere Leistungsansprüche
Leistungen und ihre Messbarkeit stehen wieder im Mittelpunkt:
- Nur wer speedet, wird belohnt.
Folgen für die Mitarbeiter / Stellensuchende
Der Umkehrschluss deutet auf folgendes hin:
- Wer bummelt, wird möglicherweise unsicheren Zeiten entgegensehen.
Vielerorts werden geprüft bzw. umgesetzt:
- Salärbedingungen;
- Bonussysteme;
- stärkere Performance-Ausrichtung;
- schonungslose Leistungsbeurteilung;
- individuellere Entlöhnung;
- usw.
Folgen für den Arbeitsmarkt
Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten spürbar geändert:
- Zurückhaltung der Unternehmen bei der Personalrekrutierung;
- Weniger offene Stellen;
- Längere Stellen-Suchzeiten für Bewerber;
- Geringere Fringe benefits.
In der aktuell unsicheren Zeit betreiben die Unternehmen vermehrt Kostenmanagement.
Fazit
Mit der neuen Entwicklung rücken zunehmend in den Hintergrund:
- Work-Life-Balance
- Diversität
- Homeoffice
- Teilzeit-Tätigkeit nach dem Mitarbeiter-Gusto
- usw.
Jedenfalls haben viele schweizerische Unternehmen in ihren Betrieben auf eine härtere Gangart eingeschwenkt.
Leistung zählt in der Schweiz nun noch mehr.
Weiterführende Informationen
Lohnsysteme
Bonussysteme
Fringe Benefits
Work-Life-Balance
Homeoffice
Teilzeit-Tätigkeit
Quelle
LawMedia Redaktionsteam
