Bei der Standortwahl gilt es unterschiedliche Faktoren zu beachten, wie z.B. Steuern und kantonale Förderpolitik: Verschiedene Organisationen aus dem Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing sind Ihnen bei der Standortevaluation behilflich.

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Grösste Vielfalt auf kleinem Raum und im Herzen Europas gelegen - ein perfekter Standort für Unternehmen. Politische Stabilität, ein liberales Wirtschaftssystem, tiefe Steuerbelastung und ein hoher Bildungsstandard sind nur einige Merkmale der Schweiz.

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Unternehmensansiedlung in der Schweiz: Produktion, Arbeitsrecht, Unternehmenssteuern, Rechtsformen - Informationen zu den zentralen Themen der Unternehmensgründung und Unternehmensführung in der Schweiz.

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Leben und Arbeiten in der Schweiz: Die Schweiz bietet höchste Lebensqualität und Sicherheit. Einreise, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, Sozialversicherungen, Schulen etc. - alle wichtigen Informationen für Privatpersonen.

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Besteuerungssystem

Wer ist in der Schweiz steuerpflichtig?

Nach dem Schweizer Steuersystem sind natürliche Personen mit Wohnsitz oder steuerrechtlichem Aufenthalt in der Schweiz unbeschränkt steuerpflichtig. Steuerrechtlicher Aufenthalt ist der Fall bei Personen, welche entweder mind. 30 Tage in der Schweiz erwerbstätig sind, oder bei Personen, welche sich mind. 90 Tage ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten.

Beschränkt steuerpflichtig sind natürliche Personen mit Wohnsitz im Ausland, bei welchen aufgrund einer wirtschaftlichen Beziehung wie Grundeigentum oder Betriebsstätte eine Steuerpflicht besteht.

Quellensteuern

Staatsangehörige, welche die Niederlassungsbewilligung nicht besitzen, sich jedoch in der Schweiz aufhalten und einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen, müssen Quellensteuern bezahlen:

  • Die Steuerpflicht beginnt mit der Aufnahme der Erwerbstätigkeit.
  • Steuerbar sind die Bruttoeinkünfte ohne die Abzüge für AHV//V, ALV, UVG und BVG.
  • Massgebend für die Berechnung ist dabei der monatliche Bruttolohn.
  • Ist der jährliche Bruttolohn höher als 120’000 CHF wird auf eine Quellenbesteuerung verzichtet und die Abrechnung im Nachhinein vorgenommen.

Juristische Personen wie Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Vereine, Stiftungen etc., welche ihren Sitz oder ihre tatsächliche Verwaltung in der Schweiz haben, sind ebenfalls steuerpflichtig. Diese haben in der Regel auf Bundesebene eine Gewinnsteuer zu entrichten, auf Kantons- und Gemeindeebene eine Gewinn- und Kapitalsteuer.

» Fokus Unternehmen: Unternehmensbesteuerung

Welche Steuern werden erhoben?

Der Bund erhebt

  • Steuern auf Einkommen sowie andere direkte Steuern: Direkte Bundessteuer (auf Einkommen natürlicher Personen / auf Gewinn juristischer Personen), Eidg. Verrechnungssteuer, Eidg. Spielbankenabgabe, Wehrpflichtersatzabgabe
  • Verbrauchssteuern: Mehrwertsteuer, Eidg. Stempelabgaben, Tabaksteuer, Biersteuer, Mineralölsteuer, Automobilsteuer, Steuern auf Spirituosen, Zölle

Die Kantone und Gemeinden erbeben

  • Steuern auf Einkommen und Vermögen sowie andere direkte Steuern: Einkommenssteuer, Vermögenssteuer, Kopf-, Personal- oder Haushaltssteuer, Gewinn- und Kapitalsteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer, Lotteriegewinnsteuer, Grundstückgewinnsteuer, Liegenschaftssteuer, Handänderungssteuer, Gewerbesteuer, Kantonale Spielbankenabgaben
  • Besitzes- und Aufwandsteuern: Motorfahrzeugsteuern, Hundesteuer, Vergnügungssteuer, Kantonale Stempelsteuer, Lotteriesteuer, Wasserwerksteuer, Diverse

Unterschiedlich hohe Steuerbelastung

Die Steuerbelastung unterscheidet sich in der Schweiz von Kanton zu Kanton, und auch von Gemeinde zu Gemeinde. Dies, da jeder Kanton ein eigenes Steuergesetz hat und zusätzlich die Steuerfüsse der einzelnen Gemeinden differieren. Davon sind in erster Linie die Einkommens- und Vermögenssteuern betroffen, welche von den Kantonen und Gemeinden erhoben werden. Die unterschiedlich hohe Steuerbelastung begründet sich in der finanziellen Unabhängigkeit jedes Gemeinwesens und den politischen Rechten des Föderalismus. Damit jedoch die Unterschiede in der Steuerbelastung nicht allzu gross werden, wird in der Schweiz das Instrument des interkantonalen und interkommunalen Finanzausgleichs eingesetzt. Finanzschwache Kantone und Gemeinden erhalten Ausgleichszahlungen, um so ihre Steuerbelastung möglichst tief halten zu können.